Nach hinten laufende Strecken unter dem Verzerrungswinkel \( \alpha \) und um den Faktor \(q\) verkürzt abtragen. Übliche Paare: \( \alpha = 45°, q = \tfrac{1}{2} \) oder \( \alpha = 30°, q = \tfrac{1}{3} \).
Frontparallele Strecken und Flächen erscheinen in wahrer Grösse; parallele Strecken bleiben parallel. Rückwärts: wahre Länge = Bildlänge \( : q \).
Alle Begrenzungsflächen in die Ebene geklappt — jede Fläche unverzerrt. Grundlage jeder Oberflächenberechnung. Schrägbild für Strecken/Winkel im Körper, Netz für Flächen.
| Gerade – Gerade | identisch · parallel · schneidend · windschief |
| Gerade – Ebene | in der Ebene · parallel · Durchstosspunkt |
| Ebene – Ebene | identisch · parallel · Schnittgerade |
Ebene: eindeutig durch drei Punkte, die nicht auf einer Geraden liegen.
| Gerade – Ebene | Winkel zur senkrechten Projektion («Schatten»); Lotgerade: 90° |
| Ebene – Ebene | Senkrechte zur Schnittgeraden in beiden Ebenen |
| Standardbeispiele | Raumdiagonale–Grundfläche (Würfel): \( \approx 35.26° \) · Flächendiagonale–Kante: 45° |
Skizzieren (Hilfsdreieck suchen) → Schätzen (Überschlag, Schranken) → Rechnen → Prüfen (Grössenordnung, Einheiten, Grenzfälle). Beispiel: Raumdiagonale liegt zwischen längster Kante und Kantensumme.
Erst die Skizze, dann die Rechnung — und am Schluss der Plausibilitäts-Check. Schrägbild: Front wahr, Tiefe mal \(q\) unter \( \alpha \). Netz: alles unverzerrt.